Foto: Juha Hansen
Foto: Juha Hansen

 

Ruhig ist es, wenn Meike Schrader ihre Lieder singt. Manchmal sogar so ruhig, dass man glaubt, die Natur draußen atmen zu hören.
Denn in ihren deutschsprachigen Liedern übers Lieben, Loslassen, Suchen und Finden sind überall kleine Wahrheiten versteckt, denen man Raum geben möchte.  Ihre Texte laden dazu ein, kurz innezuhalten, bevor das Leben weiterrauscht, kurz nach zu sinnieren, bevor der Applaus losbraust.

Für ihr aktuelles Album „Das Grün in Deinen Augen“, das im Frühling 2012 bei Labelship erschien, erhielt die Hamburgerin viel positive Resonanz. Nun tourt die Sängerin und Pianistin sowohl solo als auch mit Band durch Deutschland, berührt und begeistert im Konzert ganz nah und direkt das Publikum mit ihren Chansons, die sich so leicht in keine Schublade einordnen lassen.
Die Kompositionen von Meike Schrader sind dabei gleichzeitig melodiös und schnörkellos. Sie lässt uns mit ihren Liedern mitsingen, aber auch mitgrooven, verführt mit ihrer raumfüllenden, warmen Alt-Stimme und zeigt viele Facetten – sowohl textlich als auch musikalisch. Die Musikerin und ihre Band versehen das wiederbelebte Genre des Liedermachens mit Spielfreude und eingängigem Fundament – vielschichtige Popmusik mit Anleihen von Jazz und Chanson – Musik zum Hinhören.

„In der Musik sein, heißt für mich auch: anders sein. Deshalb gibt es neben ein paar handwerklichen Einflüssen - etwa aus dem Jazz - keine eindeutigen Wurzeln. Mich haben immer am meisten die Musiker beeindruckt, die sich getraut haben, ihren eigenen Weg zu gehen. Früher etwa die klavierspielende Frontfrau Tori Amos oder die Blues-Sängerin Cassandra Wilson. Aber auch Künstler wie Rio Reiser oder aktuell die Schweizerin Sophie Hunger“. (Meike Schrader)

Meike Schrader ist neugierig auf der Suche – nach neuen Zwischentönen, neuen Geschichten und Erlebnissen. Immer wieder fasziniert sie der Moment der Inspiration, in dem sich eine Tür zu einer neuen Idee, einem neuen Song öffnet. In ihren Liedern guckt die Sängerin und Songschreiberin daher genau hin. Sie bleibt stehen, während wir durch unseren Alltag eilen, und verwandelt die Essenz eines Augenblicks in Musik. „...Und wir bleiben immer öfter stehen, denn im gehen lässt es sich nicht gut in die Augen sehen...“ („Das Grün in Deinen Augen“)
Ihre Songs handeln von Beziehungen und Begegnungen, von Streifzügen durch den heimatlichen Hamburger Hafen, von Sicherheiten, vom Gehalten-Werden aber auch vom freien Fall und von dem, was danach kommt.

„Der Weg vom Kopf bis in die Beine ist länger als gedacht“, singt Meike Schrader. Der Weg ihrer Lieder in unsere Herzen ist ein kurzer.

 

 

Meike Schrader, geboren 1977 in Hamburg, sang u.a. schon für und mit Udo Lindenberg, Fettes Brot und Nils Koppruch. Gemeinsam mit den MusikerInnen Sasa Jansen und Stefan Waldow initiiert sie seit Ende 2009 die monatliche Singer-Songwriter-Konzertreihe „Sängerknaben & Sirenen“ im Hamburger Gängeviertel. Die Veranstaltung hat sich einen Namen gemacht in der Musikszene Hamburgs, regelmäßig stehen hier Singer-Songwriter aus ganz Deutschland, manchmal sogar aus aller Welt auf der Bühne.
Am 08.03.2013 erscheint „Hamborg,mien Hoben“, eine plattdeutsche Version des Songs „Hamburg,mein Hafen“ im Duett mit der Moderatorin und Autorin Wiebke Colmorgen als Download-Single im Internet.



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