Tag 8 - Genie und Wahnsinn

"Ich fahre mal 4 Wochen aufs Land in die Einsamkeit und schreibe ein paar neue Songs." Klingt erstmal gut. Fühlt sich überraschenderweise auch noch viel besser an, als ich erwartet hätte! Bislang halten die Abgründe der Einsamkeit und der Konfrontation mit dem "weißen Blatt Papier" sich noch ganz gut in Zaum. Aber die Fragen, woher kommen die Ideen, wie entsteht Kreativität, was ist hier anders als zuhause, begleiten mich unweigerlich. Muße und Bewegung sind Antworten, die für mich zutreffen. Wenn ich draußen über die Felder spaziere oder eine Runde Fahrrad fahre, sprudelt es am schönsten, da habe ich immer mein Aufnahmegerät dabei. Ein paar inspirierende Bücher habe ich auch dazu mitgenommen: "The Art of Songwriting" von Jimmy Webb, "Kreativität" von Mihaly Csikszentmyhalyi, und der gute alte "Weg des Künstlers" von Julia Cameron ist auch mit dabei.

Und wenn dann die Ideen kommen - woher kommen die eigentlich? Sind das komplett "meine" Ideen oder nehme ich nur auf und setze um, was irgendwoher angeflogen kommt?

Elizabeth Gilbert, Autorin, stellt sich genau diese Frage und ich mag ihre Thesen sehr: ein Hausgeist, eine kleine Elfe, die mir den Stift führt - sehr inspirierend und vor allem befreiend.

 

 

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